Genau das lebt sie ihrem Team vor.
Bei Vibe Group habe ich den Freiraum Dinge zu gestalten. Dazu kommt das Vertrauen von meinen Chefs und das hilft mir dann auch meinen Consultants einen Freiraum zu geben. So können wir gemeinsam gestalten. Wir stehen hier in Düsseldorf ja noch am Anfang und bauen gerade etwas auf: Da gibt es noch keine ausgetretenen Pfade. Wir bauen die Brand selbst auf. Und das mag ich, das motiviert mich.
BEING A VIBER
Ich glaube ein Viber ist jemand, der auch mal die Extrameile geht und sich dabei bewusst ist, dass man dabei auch Spaß haben kann. Auch wenn das Unternehmen das Netz ist, das uns auffängt, sind wir hier, um unser eigenes Business voranzubringen. Ein Stichwort für mich ist hier: Founder’s Mentality.
MY VIBE
Mein Arbeitsstil ist sehr authentisch und gleichzeitig effizient. Ich stelle mich hinter mein Team, aber ich gebe meinem Team auch den Freiraum, sich auszuprobieren. Dann ist es natürlich auch ok, wenn jemand mal einen Fehler macht – man lernt ja immer daraus.
MUST-HAVE
Jeder kann unsere Best Practices auswendig lernen. Wichtig ist mir aber, dass die Mitarbeitenden einen echten Drive für Sales mitbringen. Der Job an sich ist nicht besonders kompliziert, entscheidend ist das Verständnis, dass es um Vertrieb geht: sich Ziele zu setzen und konsequent darauf hinzuarbeiten.
Zum Jahresende war mir klar, dass ich unbedingt zum 1. Januar befördert werden wollte. Gleichzeitig hatte ich einen Consultant im Team, der die Chance hatte, Top Rookie of the Year zu werden. Mir fehlte noch ein Deal für die Beförderung - ihm fehlte genau dieser eine Deal für den Award.
Also sind wir gemeinsam die Extrameile gegangen. Es gab einen Prozess, von dem wir wussten, dass er entscheidend sein würde. Den haben wir uns ganz bewusst vorgenommen und bis ins Detail durchgearbeitet. Wir haben jede Eventualität durchgespielt, sind länger geblieben und wollten sicherstellen, dass wir wirklich nichts übersehen.
Und genau dieser eine Deal war es am Ende, der zustande kam: der Deal für meine Beförderung – und gleichzeitig der Deal, der ihn zum Top Rookie of the Year gemacht hat. Für uns beide war das der entscheidende Moment.
Authenticity. Ich bin schon jemand, der authentisch agiert. Ich gehe die Dinge authentisch an, und ja, auch als Löwenmama. Auch wenn ich durchaus eine positive Person bin, bleibe ich dabei authentisch und lasse mir auch nicht alles gefallen. Mit mir bekommt man beides: authentisches Handeln und eine positive Haltung.
Wenn ich ehrlich bin, gibt mir Erfolg einen Kick. Persönlich, aber auch für mein Team. Ich bin ehrgeizig und will, dass unser Team das Team of the Year wird und einen Award gewinnt. Und wenn einer meiner Consultants befördert wird, gibt mir das auch einen Kick. Dann sehe ich: Ok, meine Ausbildung hat gefruchtet und diese Person weitergebracht.
Zeit mit der Familie gibt mir sehr viel Kraft und Energie, muss ich sagen. Aber ich achte auch körperlich auf mich. Auch wenn ich einen Bürojob habe, komme ich jeden Tag auf 10.000 Schritte. Und ich mache Sport: Yoga, Pilates, eher ruhige Sachen. Außerdem achte ich auf eine gesunde Ernährung. Meine Faustregel: 80% gesund und 20% dürfen nicht so gesund sein.
Eingestiegen bin ich als Associate Team Lead und bin jetzt seit dem 1. Januar 2026 Teamlead bei Eswelt. Da wir noch nicht lange am Markt sind, gibt es viel zu tun: Wir bauen eine neue Marke auf, etablieren Kundenbeziehungen – lernen dabei jeden Tag dazu. So eine Brand von Grund auf aufzubauen hatte ich vorher noch nie gemacht. Aber genau das ist auch das Learning, das man sonst nicht bekommen würde.
Mein Ziel ist es, dass Eswelt Marktführer wird und die Leute wissen, dass es uns gibt – in NRW aber auch darüber hinaus. Man wird schon ins kalte Wasser geschmissen, wenn man eine neue Brand aufbaut, sowas macht man nicht jeden Tag. Aber wenn die Leute wissen, dass es Eswelt gibt und dass wir SAP-Experten vermitteln, dass man uns vertrauen kann, dann haben wir sehr viel erreicht.
In der Zukunft würde ich schon gerne Mama werden. Nicht jetzt, aber in fünf Jahren oder so. Meine Mutter hat mir das vorgelebt: Sie war eine Working Mom. Ich bin jemand, der schon immer gerne gearbeitet hat und das will ich weiter beibehalten. Auch wenn ich ein Stadtkind bin, kann ich mir ein kleines Häuschen vorstellen. So das klassische Leben, wie man es damals auch hatte.
Ich sage immer: macht einfach. Nicht an Morgen denken, nicht an Fehler denken. Einfach machen. Einfach anfangen, einfach Fehler machen. Vor allem je mehr Fehler man macht, desto mehr lernt man.
Man lebt es ja auch den anderen im Team vor, aber Work-Life-Balance schreibe ich mir immer wieder auf die Fahne. Unser Job ist sehr anspruchsvoll, wir arbeiten oft lange, das heißt die Zeit, die man zum Runterkommen hat, sollte man auch bewusst nutzen. Die Zeit darf man sich für sich nehmen.
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