Professioneller Lebenslauf in 7 Schritten

Als Arbeitsvermittlerin erhalte ich jeden Tag mehrere Bewerbungen. Ich bin inzwischen darauf trainiert, Lebensläufe schnell zu scannen, aber wie schön ist es doch, wenn ein Lebenslauf konkret und klar ist!

Ich möchte Ihnen einige Tipps geben, um Ihren Lebenslauf zu professionalisieren und so Ihre Chancen auf eine Einladung/einen Anruf zu erhöhen.

Die 7 Tipps für einen professionellen Lebenslauf

  • Achten Sie darauf, dass Ihr Lebenslauf gut organisiert und übersichtlich ist. Es gibt nichts Ärgerlicheres, als wenn ein Personalverantwortlicher oder ein Angestellter buchstäblich nach Ihrer E-Mail-Adresse, Ihrem Wohnort oder Ihrer Telefonnummer suchen muss. Beginnen Sie immer mit Ihren persönlichen Angaben. Vergessen Sie nicht, Ihren Führerschein anzugeben, auch wenn dieser nicht verlangt wird, kann er Ihre Chancen erhöhen. Arbeitgeber bevorzugen Arbeitnehmer, die sich leicht und schnell fortbewegen können.
  • Die Struktur Ihres Lebenslaufs. Beginnen Sie mit den Informationen, die Sie kurz und prägnant halten können: Ausbildung" (geben Sie auch Ihr Nebenfach an, falls vorhanden), "Sprachen", "Softwareprogramme" und "Ausbildung und Kurse". Geben Sie auch an, ob und wann Sie Ihr Diplom/Zeugnis erworben haben.
    Ihre Berufserfahrung: Gehen Sie sowohl bei "Ausbildung und Kurse" als auch bei "Berufserfahrung" in chronologischer Reihenfolge vor. Die jüngste Erfahrung steht ganz oben. Schreiben Sie Ihre Arbeitserfahrungen Aufgabe für Aufgabe auf. Seien Sie spezifisch! Also zum Beispiel nicht nur "Management", sondern:
    Leitung von 10 Mitarbeitern; Durchführung von Beurteilungs-, Bewerbungs- und Fortschrittsgesprächen; Tagesbriefing, Arbeitsvorbereitung; Personalplanung.
    Haben Sie bestimmte Ergebnisse erzielt oder zu Verbesserungen innerhalb der Organisation beigetragen? Sie können dies auch kurz und bündig für jeden Arbeitgeber aufschreiben.
  • Zusätzliche Informationen. Nach der Rubrik Berufserfahrungen haben Sie Platz für die Rubriken "Freiwilligenarbeit", "Praktika" und "andere Berufserfahrungen". Unter "andere Arbeitserfahrungen" erwähnen Sie Nebenjobs/Studentenjobs, die Sie nicht aufschreiben. (Es sei denn, Sie bewerben sich für Ihren ersten richtigen Job!). Es könnte auch interessant sein, ob Sie einen Sportverein trainiert haben oder vielleicht in einer politischen Partei aktiv waren.
  • Gibt es Lücken in Ihrem Lebenslauf oder haben Sie häufig den Arbeitgeber gewechselt? Dann geben Sie in Ihrem Lebenslauf kurz und prägnant an, wie es dazu gekommen ist, denn das könnte einer der Gründe sein, warum Ihr Lebenslauf beiseite geschoben wird. Schließlich sind Arbeitgeber auf der Suche nach loyalen Mitarbeitern. Sind Sie zum Beispiel längere Zeit auf Reisen gewesen? Geben Sie dies unbedingt in Ihrem Lebenslauf an!
  • Am besten lassen Sie Ihren Lebenslauf und Ihr Anschreiben oder Motivationsschreiben von jemandem lesen. Sie können sich auch von einem Tool wie ChatGPT inspirieren lassen, aber achten Sie darauf, dass es Ihre persönliche Geschichte ist und kopieren Sie nicht alles. Wenn der Text nicht mit Ihrer Person übereinstimmt, kann sich das im weiteren Verlauf des Prozesses negativ auf Sie auswirken.
  • Der letzte Schliff. Speichern Sie Ihren Lebenslauf IMMER in einer PDF-Datei. Eine Word-Datei sieht unprofessionell aus und kann von jedem geändert werden. Und lassen Sie Ihren Lebenslauf von einer Ihnen nahestehenden Person auf Satzbau und Rechtschreibfehler überprüfen! Natürlich können Sie Ihrem Lebenslauf auch ein Foto hinzufügen, um ihm eine persönliche Note zu verleihen. Das ist aber kein Muss!

LINKEDIN-ÜBERSICHT

Ich würde Ihnen auch raten, Ihr LinkedIn-Profil auf dem neuesten Stand zu halten: Schließlich ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass die Leute auch einen Blick darauf werfen werden. Schreiben Sie eine schöne Zusammenfassung, damit die Besucher sofort wissen, wer Sie sind und was Ihr Spezialgebiet ist.

Sehare Avdosoji - Talent Acquisition Consultant
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